Häufige Fragen

…und Antworten

Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Fahrten und unsere Antworten darauf. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich per E-Mail (info@fahrten-ferne-abenteuer.de) oder 0911 / 94 15 802 an uns wenden.

Allgemeine Hinweise

Zwingen Sie kein Kind, keinen Jugendlichen zur Teilnahme an einer Ferienfreizeit!

Verzichten Sie aus pädagogischen Gründen auf einen Besuch und auf Anrufe. Es gilt die Regel: Wenn Sie während der Fahrt nichts von uns hören, geht es Ihrem Kind gut!

Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich den Abschluss einer Reiserücktritts- und Reisekrankenversicherung!

Teilen Sie uns rechtzeitig mit, wenn Ihr Kind besondere Bedürfnisse oder Krankheiten hat, damit wir in Notfällen vorbereitet sind.

AD(H)S-Syndrom

Kinder und Jugendliche, die unter ADS und/oder Hyperaktivität leiden, können wir nur zum Teil mitnehmen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Kinder und Jugendlichen oft intensivere Betreuung durch speziell geschultes Personal brauchen, die wir nicht auf jeder Fahrt gewährleisten können. Rufen Sie uns im Vorfeld einfach an und wir klären ab, ob eine Teilnahme möglich ist.

Betreuer

Zu einer guten Freizeit gehört ein gutes Team. Das besteht bei uns aus zwei Fahrtenleitern sowie einem oder einer GruppenleiterIn pro Kleingruppe. Eine Kleingruppe besteht aus fünf bis acht Teilnehmern und wird rund um die Uhr von ihrem Ansprechpartner betreut. Die Fahrtenleiter sind stets volljährig, bei den Gruppenführern ist das nicht zwingend notwendig. Aus Erfahrung können wir sagen, dass Kinder oft besser von Jugendleitern lernen, zu denen der Altersunterschied geringer ist. Sie gelten jüngeren Kindern als Vorbilder und können sich selbst noch gut in die Kids hineinversetzen. Unsere Betreuer sind ehrenamtlich tätig, d.h. sie erhalten zwar eine geringe Aufwandsentschädigung, leiten die Freizeiten aber aus Überzeugung und weil sie Spaß daran haben.

Auf die Qualifikation unserer Teamer legen wir großen Wert: Sie alle wurden von uns persönlich ausgewählt und ausgebildet und verfügen über einen Erste-Hilfe-Schein und ein erweitertes Führungszeugnis. Nach einer kurzen Probezeit muss ihr Ausbildungsstand zusätzlich den bundesweit anerkannten Kriterien der „Juleica“, also der Jugendleitercard, entsprechen. Dazu kommen regelmäßige Auffrischungskurse und Weiterbildungen.

Betreute Gemeinschaftsfahrt

Um Ihnen die Organisation der Hin- und Rückreise Ihres Kindes so einfach wie möglich zu machen, bieten wir Ihnen bei den Abenteuercamps einen besonderen Service an: Die betreute Gemeinschaftsfahrt. Dabei stehen Betreuer an verschiedenen Knotenbahnhöfen (meist Nürnberg und München) in Bayern und nehmen dort Ihr Kind in Empfang. Gemeinsam fahren sie dann mit dem Zug zum Camp. Der Betreuer besorgt im Vorfeld die Fahrkarten (z.B. BayernTicket), Sie müssen Ihrem Kind nur das Geld mitgeben. Die genauen Uhrzeiten und Treffpunkte der An- und Abreise erfahren Sie im Infobrief, den Sie etwa vier Wochen vor Beginn der Freizeit erhalten.

Der Vorteil: Die betreute Zugkette ist nicht nur eine kostengünstige und umweltfreundliche Anreiseoption, sondern erspart Ihnen auch, Ihr Kind mit dem Auto zum Camp zu bringen.

Wichtig: Die betreute Zugkette ist ein freiwilliger Service unsererseits. Wir können daher nicht garantieren, dass auch Ihr Wunschbahnhof bei der Zugkette mit dabei ist. Nürnberg und München sind als wichtigste Knotenbahnhöfe Bayerns bei den meisten Zugketten standardmäßig mit dabei. Falls Sie einen zusätzlichen Bahnhöf wünschen, kontaktieren Sie uns bitte im Vorfeld. Wir richten weitere Haltepunkte gerne ab fünf zusteigenden Teilnehmern ein.

Die Kosten für die betreute Gemeinschaftsfahrt finden Sie direkt bei der entsprechenden Freizeit. Es handelt sich dabei um Nahverkehrszüge, da wir die günstigen Angebote der Ländertickets nutzen. Eine Sitzplatzreservierung ist mit diesen Tickets nicht möglich.
Treffpunkt am Gleis ist jeweils 30 Minuten vor Abfahrt. Der Betreuer ist durch ein Schild mit dem Namen des Camps zu erkennen und wartet entweder am Gleis oder im vordersten Wagen.

Fundsachen

Damit Ihr Kind auf dem Camp nichts vergisst, packen Sie am besten alles gemeinsam und kennzeichnen seine Gegenstände mit seinem Namen. Sollte trotzdem etwas verloren gehen oder vergessen werden, rufen Sie so bald wie möglich nach der Freizeit bei uns an. Falls wir den vermissten Gegenstand finden, schicken wir ihn gerne gegen eine geringe Gebühr für Porto zurück.

Achtung: Sperrige und große Gepäckstücke wie Rucksäcke, Skier oder Skischuhe bedeuten für uns einen sehr großen Kosten- und Packaufwand. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass Sie diese Gegenstände bei uns abholen müssen.

Förderung und Zuschüsse

Eine Förderung durch Sozial- oder Jugendämter ist für finanziell schwache Familien eine große Erleichterung und ermöglicht deren Kindern ein tolles Freizeiterlebnis.

So geht’s:

  • Bitte kontaktieren Sie das für Sie zuständige Sozial- oder Jugendamt und klären Sie vor Ort, ob Sie förderfähig sind. Falls das Amt eine Bestätigung über die Möglichkeit der Teilnahme an einer Freizeit von FFA benötigt, können Sie sich gerne an uns wenden.
  • Nach positivem Feedback seitens des Amtes, können Sie die Freizeit direkt online buchen. Bitte vermerken Sie auf der Anmeldung, dass Sie vom Amt bezuschusst werden. Sobald Sie von uns eine Rechnung erhalten haben, reichen Sie diese beim zuständigen Amt ein.
  • Nach Abschluss des Verfahrens, erhalten sowohl wir als auch Sie einen Bescheid vom Amt, in dem Förderhöhe und -zweck angegeben sind. Bitte überweisen Sie, sobald das Amt die Fördersumme festgelegt hat, baldmöglichst Ihren Eigenanteil an das auf der Rechnung angegebene Konto.

Falls Sie noch Fragen zur Förderung haben, klären wir diese gerne in einem persönlichen Telefonat.

Handyregel

Aus pädagogischen Gründen sind auf unseren Freizeiten Handys unerwünscht. Es ist auch grundsätzlich nicht nötig, ein Handy mitzunehmen, da die Eltern immer über uns erreicht werden können. Wenn es dennoch mitgenommen wird, bitten wir um einen verantwortungsvollen Umgang. Das heißt: Kein Herumspielen damit während der Programmpunkte oder aus Langeweile in den Pausen.  Um zu vermeiden, dass das Handy verloren geht oder geklaut wird, besteht die Möglichkeit, es zu Beginn des Camps den Betreuern zu übergeben, die es dann aufbewahren.

Natürlich darf jedes Kind mit seinen Eltern telefonieren. Wer Heimweh hat oder eine Problem, kann sich jederzeit an den Betreuer wenden. Er kann am schnellsten helfen und die Situation klären. Manchmal ist des dann gar nicht mehr notwendig, die Eltern anzurufen. Wenn Eltern auf dem Camp anrufen möchten, ist es am besten, das im Vorfeld den Betreuern mitzuteilen und eine Uhrzeit zu vereinbaren. Am günstigsten ist es, abends nach dem Programm und Abendessen anzurufen, also gegen 20 Uhr. Achtung: In einigen unserer Reisegebiete gibt es keinen zuverlässigen Handyempfang!

Leistungen

Unsere Leistungen während der Fahrt umfassen Unterkunft, Vollverpflegung inklusive Getränke und sämtliche Programm- und Ausflugskosten. Es gibt bei uns keine nachträgliche „Abzocke“ vor Ort. Die Teilnehmer müssen nur für persönliche Ausgaben wie zum Beispiel Andenken, Schleckereien und Postkarten selbst aufkommen.

Wir achten darauf, unser Angebot ständig zu verbessern. Jeder Teilnehmer wird am Ende der Fahrt um ein anonymes Feedback gebeten, genauso wie die Eltern und Betreuer. Dieses 360°-Feedback wird anschließend sorgfältig ausgewertet und mögliche Verbesserungen werden eingeleitet. Im Herbst findet für alle Betreuer ein Nachtreffen statt, auf dem die Fahrten ausführlich besprochen und über Verbesserungen bei Organisation und Ablauf nachgedacht wird.

Missbrauch auf Freizeiten

Nicht erst seit dem Bekanntwerden von sexuellen Übergriffen in Kinderheimen und anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen ist Fahrten-Ferne-Abenteuer Ferienwerk als Veranstalter erlebnispädagogischer Kinder- und Jugendfreizeiten sensibilisiert gegenüber dem Thema körperliche und sexuelle Gewalt gegen Minderjährige.

Wir haben deshalb auf einer eigenen Seite die Maßnahmen zusammengefasst, die wir ergreifen, um sexuellen Missbrauch auf unseren Ferienfreizeiten zu verhindern bzw. um im Falle eines Missbrauchs schnell und angemessen reagieren zu können.

Das Thema sexuelle Gewalt ist auch ein Teil unserer Ausbildungskonzeption für Fahrtenleiter und Gruppenführer. Zudem müssen alle Teamer ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Notfälle

Sollte Ihrem Kind etwas auf der Freizeit zustoßen, informieren wir Sie sofort. Während der Freizeit ist bei Fragen die Zentrale in Nürnberg zu den üblichen Bürozeiten unter der Nummer 0911/94 15 802 und zusätzlich über eine Notfallnummer bis 22 Uhr erreichbar. Sie steht in telefonischem Kontakt zur Fahrtenleitung vor Ort und kann den Kontakt zu den Betreuern herstellen. Die Notfallnummer erhalten Sie mit dem Infobrief.
Am Ab- und Anreisetag ist die Notfallnummer ganztägig zu erreichen. Einer unserer Mitarbeiter hat es an diesen Tagen rund um die Uhr bei sich, auch nachts. Bitte rufen Sie daher nur in wirklich dringenden Fällen an und bedenken Sie, dass Sie nicht direkt mit dem Camp verbunden sind, sondern mit einem Mitarbeiter der Zentrale.

Packen

Um Sie beim Packen zu unterstützen, haben wir hier ein paar Tipps für Sie.

Generell gilt: Bei Hausfreizeiten sollten Bettlaken und Schlafsäcke eingepackt werden. Geschirr und Besteck sind in der Regel vorhanden. Bei Zeltfreizeiten sollten die Kinder entsprechend Isomatten und Schlafsäcke mitnehmen und auch Plastikteller und -besteck parat haben. Etwa 4 Wochen vor der Abfahrt erhalten Sie von uns auch einen Infobrief, in dem weitere Informationen zum jeweiligen Camp zu finden sind.

 

Abenteuerfahrten- und touren
Es ist unbedingt notwendig, dass Ihr Kind einen bequemen und passenden Rucksack besitzt, da es ihn bei den meisten Fahrten über längere Distanzen tragen musst. Wenn Sie neue Wanderschuhe kaufen, lassen Sie sie Ihr Kind vorher gut einlaufen! Daneben sind Regenponcho und eine wasserdichte Hülle für den Rucksack nötig. Wenn dann die Kleidung zusätzlich noch in eine Plastiktüte gesteckt wird, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Weitere Infos zur Ausrüstung erhalten Sie ca. 4 Wochen vorher.

Rucksack oder Koffer?
Die Antwort lautet ganz klar: Rucksack! Am besten ist ein ca. 60 l fassender Wanderrucksack oder eine Reisetasche mit Rädern. Bitte nur ein Gepäckstück mitnehmen und für die Anreise sowie Tagesausflüge einen kleinen Tagesrucksack. Bitte vermeiden Sie sperrige Hartschalenkoffer oder Reisetaschen, die Ihr Kind nicht selbst tragen kann. Bei mehrwöchigen Fahrten und Touren ist ein Rucksack ohnehin Pflicht!

Packen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind! Viele Kinder wissen nicht, was alles in ihrem Rucksack steckt, und lassen daher Dinge einfach liegen. Bewährt hat es sich auch, die Gegenstände mit dem Namen Ihres Kindes zu kennzeichnen.

Wenn die Freizeit zwei Wochen dauert, legen wir einen Waschtag ein. Daher packen Sie bitte Unterwäsche und Socken nur für eine Woche! Je nach Programm können weitere Gegenstände nötig oder sinnvoll sein, z.B. Skiausrüstung für Skicamps.

Wir haben für Sie einige Musterpacklisten zusammengestellt, die Sie sich hier ansehen und herunter laden können.

Reisedokumente

Für Grenzübertritte innerhalb der EU benötigen alle EU-Staatsbürger einen Kinder- oder Personalausweis oder einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über den Tag der Rückreise hinaus gültig sein muss. Teilnehmer, die keine EU-Staatsangehörigkeit besitzen, benötigen ein Visum für das Gastland und die jeweiligen Durchreiseländer. Bitte beantragen Sie die Visa mindestens 12 Wochen vor Reiseantritt bei Ihrem Konsulat.

Für die Gültigkeit und Richtigkeit der Passunterlagen ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Sollte Ihrem Kind die Einreise in ein Land aufgrund unzureichender Ausweisdokumente verweigert werden, müssen Sie die daraus entstehenden Kosten selbst tragen. Außerdem sollten Sie Ihrem Kind den Impfpass und einen Auslandskrankenschein mitgeben.

Reiserücktrittsversicherung

Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Unser Partner ist die Bernhard Assekuranz, die Kosten betragen 3 % des Reisepreises. Im Falle von Krankheit, Tod von Angehörigen, wirtschaftlicher Notlage, etc. werden 80 % der Rücktrittskosten erstattet. Genaue Informationen zum Leistungsumfang und den Bedingungen der Reiserücktrittsversicherung finden Sie hier.
Dazu müssen Sie den Rücktrittsgrund schriftlich belegen und die Reiserücktrittsversicherung mindestens zwei Wochen vor Beginn der Freizeit bei uns abgeschlossen haben. Maßgeblich ist das Zugangsdatum der Rücktrittserklärung bei uns. Am besten schicken Sie die Erklärung schriftlich, sodass sie spätestens einen Tag vor Beginn der Freizeit bei uns ist.
Treten Sie vom Reisevertrag zurück oder tritt ihr Kind die Reise nicht an, verlangen wir eine Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen. Die Rücktrittsgebühren sind auch dann zu zahlen, wenn sich Ihr Kind nicht rechtzeitig oder ohne die erforderlichen Dokumente (z.B. Reisepass) zu den in den Reiseunterlagen bekannt gegebenen Zeiten am Abreiseort einfindet. Die genauen Einzelheiten sind in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt.

Spielregeln

1. Auf unseren Kinder- und Jugendfreizeiten sind Alkohol und Nikotin verboten.
2. Die Kleingruppen sorgen in der Unterkunft selbstständig für Sauberkeit und Ordnung.
3. Jeder beteiligt sich an den anfallenden Gemeinschaftsarbeiten (Küchen-, Reinigungsdienste etc.), jeder hilft mit.
4. Offenes Feuer darf nur an extra gekennzeichneten Stellen gemacht werden.
5. Wir erleben das Camp in Gruppengemeinschaften und nehmen aufeinander Rücksicht.
6. Elektronische Geräte wie Handy, PSP, NDS, MP3-Player etc. bleiben bitte zu Hause. Die Erfahrung zeigt, dass diese Geräte oft im Laufe der Fahrt kaputt gehen und die Integration in die Gruppe erheblich erschweren. Zudem gibt es nur eingeschränkte Auflademöglichkeiten.
7. Die Zeiten der Nachtruhe werden euch von den BetreuerInnen mitgeteilt und müssen eingehalten werden.
8. In unserer Gemeinschaft ist kein Platz für körperliche/verbale Gewalt.
9. Wir übernehmen keine Haftung dafür, wenn auf der Fahrt persönliche Gegenstände beschädigt werden oder verloren gehen.

Wer gegen die Spielregeln verstößt, kann gegebenenfalls vor Ende der Freizeit auf eigene Kosten nach Hause geschickt werden!

 

Teilnehmerbeiträge

Kinder- und Jugendfreizeiten sind kein Billigprodukt. Wir versuchen, die Preise für Sie so günstig wie möglich zu gestalten – aber wir machen keine Abstriche bei der Sicherheit und Qualität der Fahrten und bei der Betreuung der uns anvertrauten Teilnehmer. Auch veranstalten wir keine Massencamps. Bitte beachten Sie dies bei Preisvergleichen mit anderen Anbietern. Familien mit geringem Einkommen können Zuschüsse von Sozial- oder Jugendämtern erhalten. Auch fördern einige Krankenkassen Erholungsreisen im Rahmen vorbeugender Gesundheitshilfe – fragen Sie einfach nach!

Der Teilnehmerbeitrag setzt sich aus einer Anzahlung (20% des Reisepreises, innerhalb 2 Wochen nach der Anmeldung zu entrichten) und einer Hauptzahlung (80% des Beitrags, bis zu 4 Wochen vor Abfahrt zu bezahlen) zusammen und deckt die von uns angebotenen Leistungen. Wird Material benötigt, das wir nicht bereit stellen, werden die Teilnehmer rechtzeitig darüber informiert.

Transport

Viele Ziele werden von uns mit dem Reisebus angefahren. Unsere langjährigen Partner sind Busunternehmen, von deren Zuverlässigkeit und Seriosität wir überzeugt sind. Bei der Planung einer Fahrt arbeiten wir eng mit den Busfahrern zusammen, so dass die gesetzlichen Lenk- und Schichtzeiten immer streng eingehalten werden können. Meist bieten wir zwei Abfahrtsorte an, die auf dem direkten Weg in das Ferienziel liegen. Zusätzliche Einstiegsorte können nur dann eingerichtet werden, wenn mindestens 5 Teilnehmer dort zusteigen.

 

Twitter - Neues vom Camp

Wenn Sie regelmäßig erfahren wollen, wie es auf der Freizeit läuft, können Sie unseren Twitter-Service nutzen! Für jede Ferienfreizeit gibt es einen Twitter-Account, auf dem der Mentor der Freizeit alle ein bis zwei Tage twittert (englisch für „zwitschern“). Das heißt, dass er auf einer Internetseite, die nur für registrierte Nutzer (nämlich die Eltern der Teilnehmer) sichtbar ist, Neuigkeiten von der Freizeit veröffentlicht. Das geschieht in Form sogenannter „Tweets“, kleinen Nachrichten vergleichbar mit einer SMS. Damit Sie die Nachrichten lesen können, müssen Sie einen eigenen Twitter-Account anlegen und „Follower“ der Freizeit werden.

Das funktioniert so:
Man geht auf die Startseite www.twitter.com. Auf der Startseite unten rechts kann man, wenn nötig, die Sprache von Englisch auf Deutsch ändern. Danach auf „Registrieren“ klicken. Nun die Anmeldemaske ausfüllen und auf „Mein Konto erstellen“ klicken. Jetzt ist der Twitter Account erstellt! Sie erhalten nun einen Link per E-Mail, den Sie bestätigen müssen. Twitter schlägt Ihnen jetzt einige Schritte vor, denen Sie folgen können:
1. Interessen: Hier können Sie z.B. nach „FFAmittendrin“ suchen und auf „Folgen“ klicken, um allgemeine Informationen aus der FFA-Zentrale zu erhalten. Rechts unten auf der Seite geht’s zum nächsten Schritt.
2. Freunde: Rechts unten auf der Seite geht’s zum nächsten Schritt.
3. Startseite: Um nun die Freizeit Ihres Kindes zu finden, klicken Sie auf „Wem folgen“ oben rechts und geben den Accountnamen der Freizeit ein. Folgen Sie auch diesem Account. Aus Datenschutzgründen müssen wir Sie erst freischalten, das klappt normalerweise innerhalb eines Tages. Den genauen Twitter-Namen für die Freizeit finden Sie im Infobrief etwa vier Wochen vor Freizeitbeginn.
Auf Ihrer Startseite werden Ihnen nun bei jedem Einloggen die Neuigkeiten der Accounts, denen Sie folgen, angezeigt. Optional können Sie auch Twitter für Handy einrichten.

Verpflegung

Ein wichtiger Teil des Programms ist die gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten, d.h. wir kochen unser Essen selbst. Bei vielen Camps legen wir in einem „Essensvoting“ zu Beginn der Freizeit demokratisch fest, was wir während der Woche essen wollen. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen legen wir Wert auf Selbstverantwortung. Wer für das Essen verantwortlich ist, also wer es gekocht oder geplant hat, der wird nicht über das Essen meckern, auch wenn es mal nicht so gut geraten ist.
Die Teilnehmer mit in die Küche zu lassen ist zudem pädagogisch sinnvoll. Außer dem Kochen und der gesunden Ernährung lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und im Team zu arbeiten.

In vielen Familien wird heutzutage nicht mehr gemeinsam gegessen, weil z.B. die Eltern berufstätig sind und die Kinder sich mittags selbst versorgen oder weil das Frühstück aus Zeitgründen weggelassen wird. Eine Fahrt oder ein Lager sind eine schöne Gelegenheit, Mahlzeiten gemeinsam einzunehmen und als Gemeinschaftserlebnis zu begreifen. Dazu gehört, dass die Gruppe zusammen mit dem Essen beginnt und auch, dass alle sitzen bleiben, bis der Letzte aufgegessen hat. Highlight vor und nach jeder Mahlzeit: Einer der vielen lustige FFA-Essenssprüche!

Wir gewährleisten eine ausgewogene Ernährung mit drei Mahlzeiten pro Tag (eine davon warm), Salat, Obst, Gemüse und einem Zwischensnack am Nachmittag. Tee und Wasser stehen immer zum Trinken bereit. Für die Hinreise ist es ratsam, sich je nach Länge der Fahrt Verpflegung im Tagesrucksack mitzunehmen.

Bei mehrtägigen Wanderungen oder Kanutouren sind wir meist in einsamen Gebieten unterwegs, d.h. wir können nicht täglich frisch einkaufen, sondern müssen das Essen mit uns im Rucksack bzw. Kanu tragen. Fertiggerichte (z.B. Reis- oder Nudelpfanne) sind sättigend und schmackhaft und wiegen nur wenig. Ihrem Kind sollte daher klar sein, dass wir während des Haijks keine kulinarischen Höchstleistungen vollbringen können, sondern einfache Kost zu uns nehmen werden. Aber keine Sorge, niemand muss hungern!

Versicherungen

Insolvenzversicherung
Fahrten-Ferne-Abenteuer hat mit der R + V Versicherung eine Insolvenzversicherung abgeschlossen. Zusammen mit jeder Rechnung versenden wir einen Sicherungsschein, mit dem alle geleisteten Reisepreiszahlungen im Falle der Insolvenz abgesichert sind.

Reiserücktrittsversicherung
Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Unser Partner ist die Bernhard Assekuranz, die Kosten betragen 3 % des Reisepreises. Im Falle von Krankheit, Tod von Angehörigen, wirtschaftlicher Notlage etc. werden 80 % der Rücktrittskosten erstattet. (Siehe dazu Punkt Reiserücktritt.)

Für Reisen ins EU-Ausland besteht normalerweise Krankenversicherungsschutz über die Krankenkasse, bei der Sie in Deutschland versichert sind. Wir empfehlen Ihnen dennoch ausdrücklich, vor Antritt einer Auslandsreise Ihren Krankenversicherungsschutz zu überprüfen. Das gilt insbesondere in Bezug auf die Übernahme von Rückholkosten (Krankentransporte aus dem Ausland nach Deutschland)!

Auslandskrankenversicherung
Sollte Ihr Versicherungstarif keine Rückholversicherung beinhalten, empfehlen wir Ihnen, über uns eine Reise-/Auslandskrankenversicherung bei der Bernhard Assekuranz abzuschließen. Sie deckt die Rückführungskosten, wenn eine medizinische Behandlung im Ausland nicht möglich ist und der Patient in Deutschland behandelt werden soll. Abgedeckt sind die Kosten für den Patienten und eine Begleitperson. Zusätzlich werden Behandlungs- und Medikamentenkosten getragen. Unserer Erfahrung nach werden diese nämlich nicht immer über den EU-Krankenschein abgedeckt, dieser wird in Einzelfällen nicht von jedem Arzt und Krankenhaus im Ausland akzeptiert.

Eine Auslandskrankenversicherung können Sie direkt bei der Anmeldung abschließen.

Zelte

Auf den meisten unserer Fahrten schlafen wir in Pfadfinder-Zelten. Alle Zelte verfügen über einen festen Boden oder sind mit Plastikbahnen ausgelegt. Da Zelt nicht gleich Zelt ist, finden Sie hier eine kurze Übersicht über unsere Zelte:

Weißzelt

Weißzelt für 6-10 Personen. Diese großen Zelte werden meist auf (Mini-) Camps eingesetzt. Der Boden wird mit großen Plastikplanen ausgelegt.

Kothe

Kothe für 5-7 Personen. Das typische Pfadfinderzelt kommt ab den Fahrten (13-15 Jahre) zum Einsatz und hat keine Bodenplane. Deswegen ist es besonders wichtig einen Poncho als Unterlage mitzunehmen.

Jurte

Jurte für 20 Personen. Sie dient als Aufenthaltszelt bei schlechtem Wetter oder für gemütliche Abendrunden am Lagerfeuer.